










Premiere: 14. Februar 2026
Das Team um Regisseurin Anna Weber macht aus dem Stoff von Rossinis Krönungsoper eine skurrile und gesellschaftskritische Krimikomödie mit einer neuen Textfassung (inspiriert von Filmen wie „Knives out“ oder „Mord im Orient Express“). Das Theater Bremen wird von den Angestellten (Opernchor) in ein Hotel verwandelt (Foyer, Fassade, Rangfoyer), der Orchestergraben wird zum giftigen Swimmingpool, in dem Figuren und Gegenstände abtauchen. Auf der Bühne wird in einem absurd verzerrten Flur (Bühne: Stella Lennert) die Illusion eines Hotels für die Reisegruppe erzeugt. Mithilfe von Live-Video wird das Verborgene in den Zimmern sichtbar, vorproduzierte Videos stellen den Plan von Corinna und Cortese vor (Video: Cantufan und Lio Klose). Sowohl Kostüm (Hanna Rode) als auch die Textfassung geben den zahlreichen Figuren eine starke Charakterisierung unabhängig von ihrer Nationalität.
In Anna Webers Bremer Fassung sucht Corinna nach Rache: Vor zehn Jahren zerstörte ein Mordanschlag ihre Karriere als Sängerin, nun will sie die Schuldigen finden. Mithilfe von Madama Cortese lockt sie acht ehemalige Konkurrent:innen in das nachgebaute Hotel zur Goldenen Lilie, in dem sie sich einst auf einer gemeinsamen Reise nach Reims begegnet waren. Cortese inszeniert eine perfekte Verschwörung. Die Verdächtigen treffen ein und werden mit immer neuen fadenscheinigen Gründen hingehalten, warum die Weiterreise unmöglich sei: Pferde gehen auf die Barrikaden, Räume lassen sich nicht mehr verlassen. Zunehmend werden sie von Erinnerungen eingeholt, immer wieder hören sie Corinnas Stimme. Die Realität gerät ins Wanken, ein Entkommen scheint unmöglich, bis Corinna selbst erscheint, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Sasha Yankevych, Lukas Ziesché
MUSIKALISCHE LEITUNG
Anna Weber
REGIE UND TEXTFASSUNG
Stella Lennert
BÜHNE
Hanna Rode
KOSTÜME
Thomas Helmut Heep
CHOREOGRAPHIE
Karl Bernewitz
CHORLEITUNG
Joachim Grindel
LICHT
Cantufan Klose
VIDEO
Lio Klose
VIDEO UND LIVEKAMERA
Pia Syrbe
DRAMATURGIE
PRESSE
Anna Weber macht Gioachino Rossinis ‚Die Reise nach Reims‘ zu einem kurzweiligen Dauerspaß. Das Ensemble des Theater Bremen ist in der Lage, Rossini als den Vater der Gesangskunst zu präsentieren. […] In einem genialen Bühnenbild von Stella Lennert, das den Hotelflur nachbildet, treffen sich die bizarr gekleideten Ehemaligen – Kostüme von Hanna Rode – wieder und Altes kommt ebenso hoch wie sich Neues bildet. […] Ovationen zu Recht!
– Ute Schalz-Laurenze, Neue Musikzeitung, 16. Februar 2026
Weber hat die Technik des Überschreibens, die im Schauspiel längst üblich ist, intelligent angewendet und für einen spannenden Opernabend gesorgt, der eine tiefsinnige Kritik an den derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnissen übt, das aber nicht überbetont. […] Die durchweg guten bis glänzenden Sängerinnen und Sänger spielen das übertreibende Spiel mit. Der Opernchor (Karl Bernewitz) wie auch die Bremer Philharmoniker (Sasha Yankevych) überzeugten ohne Abstriche.
– Michael Pitz-Grewenig, Kreiszeitung, 18. Februar 2026
Rossinis Oper hat in Bremen eine geschickt konstruierte, moderne Fassung bekommen, eine unterhaltsame, absurde Grusel-Krimi-Komödie.
— arkus Wilks, Opernglas, März 2026
Fotocredit:
Max Borchardt










Premiere: 14. Februar 2026
Das Team um Regisseurin Anna Weber macht aus dem Stoff von Rossinis Krönungsoper eine skurrile und gesellschaftskritische Krimikomödie mit einer neuen Textfassung (inspiriert von Filmen wie „Knives out“ oder „Mord im Orient Express“). Das Theater Bremen wird von den Angestellten (Opernchor) in ein Hotel verwandelt (Foyer, Fassade, Rangfoyer), der Orchestergraben wird zum giftigen Swimmingpool, in dem Figuren und Gegenstände abtauchen. Auf der Bühne wird in einem absurd verzerrten Flur (Bühne: Stella Lennert) die Illusion eines Hotels für die Reisegruppe erzeugt. Mithilfe von Live-Video wird das Verborgene in den Zimmern sichtbar, vorproduzierte Videos stellen den Plan von Corinna und Cortese vor (Video: Cantufan und Lio Klose). Sowohl Kostüm (Hanna Rode) als auch die Textfassung geben den zahlreichen Figuren eine starke Charakterisierung unabhängig von ihrer Nationalität.
In Anna Webers Bremer Fassung sucht Corinna nach Rache: Vor zehn Jahren zerstörte ein Mordanschlag ihre Karriere als Sängerin, nun will sie die Schuldigen finden. Mithilfe von Madama Cortese lockt sie acht ehemalige Konkurrent:innen in das nachgebaute Hotel zur Goldenen Lilie, in dem sie sich einst auf einer gemeinsamen Reise nach Reims begegnet waren. Cortese inszeniert eine perfekte Verschwörung. Die Verdächtigen treffen ein und werden mit immer neuen fadenscheinigen Gründen hingehalten, warum die Weiterreise unmöglich sei: Pferde gehen auf die Barrikaden, Räume lassen sich nicht mehr verlassen. Zunehmend werden sie von Erinnerungen eingeholt, immer wieder hören sie Corinnas Stimme. Die Realität gerät ins Wanken, ein Entkommen scheint unmöglich, bis Corinna selbst erscheint, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Sasha Yankevych, Lukas Ziesché
MUSIKALISCHE LEITUNG
Anna Weber
REGIE UND TEXTFASSUNG
Stella Lennert
BÜHNE
Hanna Rode
KOSTÜME
Thomas Helmut Heep
CHOREOGRAPHIE
Karl Bernewitz
CHORLEITUNG
Joachim Grindel
LICHT
Cantufan Klose
VIDEO
Lio Klose
VIDEO UND LIVEKAMERA
Pia Syrbe
DRAMATURGIE
PRESSE
Anna Weber macht Gioachino Rossinis ‚Die Reise nach Reims‘ zu einem kurzweiligen Dauerspaß. Das Ensemble des Theater Bremen ist in der Lage, Rossini als den Vater der Gesangskunst zu präsentieren. […] In einem genialen Bühnenbild von Stella Lennert, das den Hotelflur nachbildet, treffen sich die bizarr gekleideten Ehemaligen – Kostüme von Hanna Rode – wieder und Altes kommt ebenso hoch wie sich Neues bildet. […] Ovationen zu Recht!
– Ute Schalz-Laurenze, Neue Musikzeitung, 16. Februar 2026
Weber hat die Technik des Überschreibens, die im Schauspiel längst üblich ist, intelligent angewendet und für einen spannenden Opernabend gesorgt, der eine tiefsinnige Kritik an den derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnissen übt, das aber nicht überbetont. […] Die durchweg guten bis glänzenden Sängerinnen und Sänger spielen das übertreibende Spiel mit. Der Opernchor (Karl Bernewitz) wie auch die Bremer Philharmoniker (Sasha Yankevych) überzeugten ohne Abstriche.
– Michael Pitz-Grewenig, Kreiszeitung, 18. Februar 2026
Rossinis Oper hat in Bremen eine geschickt konstruierte, moderne Fassung bekommen, eine unterhaltsame, absurde Grusel-Krimi-Komödie.
— arkus Wilks, Opernglas, März 2026
Fotocredit:
Max Borchardt